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Guanylatzyklase

Synonyme: Guanylatcyclase, Guanylylcyclase
Englisch: guanylyl cyclase, guanylate cyclase

1 Definition

Guanylatzyklasen, kurz GC, sind Hormonrezeptoren bzw. Enzyme, die bei ihrer Aktivierung den Second Messenger cGMP synthetisieren.

2 Biochemie

Die enzymatische Aktivität der Guanylatzyklasen bewirkt die Umandlung von Guanosintriphosphat (GTP) in 3'-5'-zyklisches Guanosinmonophosphat (cGMP) unter Abspaltung eines Phosphatrestes.

2.1 Klassen

Guanylatzyklasen werden in zwei Klassen unterteilt, die sich jeweils in ihrer Struktur und ihrer subzellulären Lokalisation, vor allem aber bezüglich ihrer Aktivierung durch Liganden, unterscheiden:

3 Klinik

Das von Enterobakterien gebildete hitzestabile Enterotoxin (ST) aktiviert Guanylinrezeptoren der Darmmukosa und führt so zur Bildung von cGMP. Diese cGMP-vermittelte Sekretion von Ionen und gleichzeitig auch von Wasser in das Darmlumen ist großteils für die "Reisediarrhö" verantwortlich.

Des Weiteren können Mutationen in den für Guanylatzyklase kodierenden Genen zu folgenden Erkrankungen führen:

4 Literatur

  • Rassow J et al - Duale Reihe Biochemie, 3. Auflage. Thieme-Verlag
  • Löffler/Petrides - Biochemie und Pathobiochemie. 9. Auflage. Springer-Verlag

Fachgebiete: Biochemie

Diese Seite wurde zuletzt am 16. Juli 2020 um 16:39 Uhr bearbeitet.

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