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Carbachol

Synonyme: Carbamylcholin, Carbamoylcholin
Handelsnamen: Isopto-Carbachol® u.a.

1 Definition

Carbachol ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der direkten Parasympathomimetika.

2 Indikationen

3 Allgemeines

Beim Wirkstoff Carbachol handelt es sich um ein Analogon von Acetylcholin. Dadurch, dass hier statt einer Acetylgruppe eine gegenüber der Acetylcholinesterase stabilere Carbamoylgruppe vorliegt, ist die Plasmahalbwertszeit insgesamt verlängert.

4 Wirkmechanismus

Carbachol imitiert die Wirkung des Neurotransmitters Acetylcholin. So bindet es an Muskarinrezeptoren und beeinflusst folglich direkt den Parasympathikus. Bei der Behandlung des Glaukoms kommt es dadurch zu einem verminderten Augeninnendruck. Auch bei der Operation des Katarakts ist eine durch Carbachol hervorgerufene Pupillenverengung, also eine Miosis, eine günstige Bedingung. Dabei kommt es zu einer Kontraktion des Musculus sphincter pupillae.

5 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

Eine Gefahr der Überdosierung von Carbachol ist äußerst gering, da es meist lokal appliziert wird und somit systemische Nebenwirkungen gering gehalten werden.

6 Kontraindikationen

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