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Benzimidazol

1 Definition

Benzimidazol ist ein heterozyklisches, aromatisches Molekül aus Benzol und Imidazol. Chemische Verbindungen mit dieser Grundstruktur werden als Benzimidazole bezeichnet.

2 Chemie

Benzimidazol besitzt die chemische Summenformel C7H6N2 und eine molare Masse von 118,14 g/mol.

Mit einem Schmelzpunkt von ca. 173 °C und einem Siedepunkt von über 360 °C liegt Benzimidazol bei Zimmertemperatur in einem festen Aggregatzustand (als farbloses Kristall) vor.

Benzimidazol ist gut löslich in Alkoholen, jedoch nur schlecht in Wasser.

3 Synthese

Benzimidazol kann durch eine Kondensation von o-Phenylendiamin mit Ameisensäure oder Orthoameisensäuretrimethylester dargestellt werden.

4 Anwendungsgebiete

Benzimidazol ist Ausgangsstoff zur Synthese von zahlreichen Arzneistoffen, z.B.:

Weiterhin wirken Benzimidazole als Fungizide, da sie Bestandteile des Spindelapparates zerstören und somit die Mitose hemmen. Sie werden überwiegend als Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Zu den fungiziden Benzimidazol-Derivaten zählen:

Benzimidazole sind außerdem Grundstoffe für die Herstellung von Lacken und Farbstoffen.

Fachgebiete: Chemie

Diese Seite wurde zuletzt am 17. März 2020 um 11:10 Uhr bearbeitet.

Danke für den Hinweis, ich hab den Artikel überarbeitet.
#2 am 17.03.2020 von Bijan Fink (Arzt | Ärztin)
"Fungizide sind ebenfalls Grundstoffe für die Produktion für eine gewisse Gruppe von Fungiziden." ?? Ich bin ja nur Laie auf diesem Gebiet, aber verfüge über ein untrügliches Gespür für logische Patzer. Und dieses Zitat im Punkt "4 Anwendungsgebiete" ist zweifellos ein solcher. Falls ich richtig liege, bitte korrigieren und verständlich ausführen.
#1 am 17.03.2020 von Claus Rau (Nichtmedizinischer Beruf)

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