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Bärentraube

Synonyme: Bärentee, Bärentraubenblatt, Harnkraut, Wolfsbeere, Wolfstraube, Moosbeere, Granten, Steinbeere, Wilder Buchsbaum u.a.
Handelsnamen: Cystinol®, Cystinol akut®, Uvalysat®Bürger u.a.
Englisch: bearberry

1 Definition

Die Bärentraube aus der Pflanzenfamilie der Heidekrautgewächse (Ericaceae) ist eine Arzneipflanze und wird vor allem zur Therapie von Harnwegsinfekten eingesetzt. Die botanische Bezeichnung lautet Arctostaphylos uva-ursi, als Arzneidroge werden Bärentraubenblätter (Uvae ursi folium) genutzt.

2 Hintergrund

Die Bärentraube ist ein kleiner, mehrjähriger Strauch und ist in Nord- und Mitteleuropa sowie in Nordamerika beheimatet. In Deutschland ist die Pflanze geschützt. In der Naturheilkunde finden die Blätter Verwendung. In der Volksmedizin kam die Heilpflanze bereits im Mittelalter gegen Erkrankungen der Harn- sowie Gallenwege zum Einsatz. Außerdem wurden die Blätter zur Desinfektion auf offene Wunden gelegt.

3 Indikationen

Die Bärentraube wird zur supportiven Therapie entzündlicher Erkrankungen der ableitenden Harnwege, u.a. Zystitis, Urethritis, Ureteritis sowie zur Behandlung der Reizblase verabreicht.

4 Applikationsformen

Das Naturheilmittel wird in Form von Tabletten sowie als Arzneitee, Lösung bzw. Flüssigkeit zum Einnehmen appliziert.

5 Wirkung

Zu den Hauptkomponenten gehören die Phenoglykoside Arbutin und Methylarbutin, Gerbstoffe, Vitamin C, Mineralstoffe, Salizylsäure, Gallussäure sowie Flavonoide. Dem Naturheilmittel werden antibakterielle, diuretische, adstringierende sowie tonisierende Eigenschaften zugeschrieben.

6 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

7 Kontraindikationen

Fachgebiete: Naturheilkunde

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