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Arteria suprascapularis

von lateinisch: supra - über, scapula - Schulterblatt
Synonym: Arteria transversa scapulae
Englisch: suprascapular artery

1 Definition

Die Arteria suprascapularis ist ein arterieller Gefäßast aus dem Truncus thyrocervicalis der Arteria subclavia. Sie wird von der Vena suprascapularis begleitet.

2 Verlauf

Die Arteria suprascapularis läuft zunächst über den Musculus scalenus anterior und den Nervus phrenicus nach kaudal und lateral. Dabei wird sie vom Musculus sternocleidomastoideus verdeckt. Danach kreuzt das Gefäß die Arteria subclavia und den Plexus brachialis und zieht hinter dem Schlüsselbein und dem Musculus subclavius weiter nach lateral zum Oberrand des Schulterblatts (Scapula). Auf diesem Weg unterkreuzt die Arterie den unteren Muskelbauch des Musculus omohyoideus. Hier gibt sie den Ramus acromialis zum Rete acromiale ab, einem Gefäßnetz des Acromion.

Am Schulterblatt angekommen, zieht das Gefäß über das Ligamentum transversum scapulae superius, welches die Arterie vom gleichnamigen Nerv (Nervus suprascapularis) trennt, in die Fossa supraspinata. Hier findet man die Arterie zwischen dem Knochen und dem Musculus supraspinatus, den sie mit einigen Ästen versorgt. Das Gefäß steigt danach lateral der Spina scapulae durch die Incisura spinoglenoidalis weiter nach kaudal in die Fossa infraspinata. Dort anastomosiert es mit der Arteria circumflexa scapulae und dem Ramus descendens der Arteria transversa colli (Schulterblattarkade).

2.1 Weitere Äste

  • Ramus suprasternalis
  • Ramus acromialis

3 Funktion

Die Arteria suprascapularis versorgt den Musculus sternocleidomastoideus, den Musculus subclavius, die Musculi supraspinatus et infraspinatus, sowie Teile der Clavicula, des Acromioclaviculargelenks und des Schultergelenks mit arteriellem Blut. Die Hautäste ernähren Teile der Haut im oberen Brustbereich und über dem Akromion.

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