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Anastomose

von griechisch: ἀνά (aná) - hinauf, auf und στόμα (stóma) - Mündung, Öffnung
Englisch: anastomosis

1 Definition

Eine Anastomose beschreibt eine natürliche Verbindung zwischen Blut-, Lymphgefäßen und Nerven und im weiteren Sinne auch eine künstlich (beispielsweise operativ) angelegte Verbindung von Hohlorganen oder Blut- und Lymphgefäßen.

siehe auch: Anastomosierung

2 Hintergrund

Im Körperkreislauf bilden viele Arterien untereinander Anastomosen aus, um die Flexibilität der Blutversorgung zu erhöhen. Durch Anastomosen kann der Blutstrom in ein bestimmtes Gewebeareal dynamisch aus verschiedenen Zuflussgefäßen erfolgen und wird unabhängiger von einzelnen Gefäßen, da eine Kollateralversorgung möglich wird. Das ist vor allem für Weichteile im Bereich der Gelenke von Bedeutung, bei denen die Durchblutung durch Bewegungen beeinträchtigt werden kann. Entsprechend bilden sich hier arterielle Gefäßnetze aus Anastomosen aus, z.B. das Rete articulare cubiti am Ellenbogen, das Rete articulare genus am Knie oder das Rete acromiale an der Schulter.

3 Einteilung

3.1 ...nach Organ

3.2 ...nach Form

3.3 ...nach Herkunft

  • Anatomische Anastomose: Natürlich entstandene Strukturverbindung
  • Chirurgische Anastomose: Künstlich geschaffene Strukturverbindung

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