Eisen: Unterschied zwischen den Versionen

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==Eisenvergiftung==
==Klinik==
Die [[letal]]e Dosis wird im Tiermodell zwischen 180 und 630 mg/kg Körpergewicht an [[Salz|Eisensalz]]en angegeben.
Ein [[Eisenmangel]] kann zu Veränderungen an der Haut und am Nervensystem, sowie zu einer [[Eisenmangelanämie]] führen. Er wird durch eine orale oder parenterale [[Eisensupplementation |Supplementation]] ausgeglichen. Eine übermäßige Zufuhrt von Eisen führt zu einer [[Eisenvergiftung]]. Die [[letal]]e Dosis wird im Tiermodell zwischen 180 und 630 mg/kg Körpergewicht an [[Salz|Eisensalz]]en angegeben.
 
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[[Tag:Spurenelement]]
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Version vom 21. Februar 2014, 19:02 Uhr

von lateinisch: ferrum - Eisen
Chemisches Kürzel: Fe
Englisch: iron

Definition

Eisen ist ein chemisches Element mit der Ordnungszahl 26 und einem Atomgewicht von etwa 55,8. Zusammen mit dem Kobalt und Nickel gehört es zu den ferromagnetischen Metallen. In chemischen Verbindungen kann Eisen in zwei - oder dreiwertiger Form auftreten (Fe2+ oder Fe3+). Reines Eisen ist in einer Sauerstoffatmosphäre nicht beständig und bildet zweiwertige und dreiwertige Oxide.

Physiologie

Eisen ist ein essentielles Spurenelement, das in der Biologie eine wichtige Rolle spielt. Es kommt u.a. als Zentralatom im Hämoglobin und im Myoglobin vor. Die gesamte Eisenmenge (Gesamtkörpereisen) beträgt beim Erwachsenen ungefähr 4-5 g. Sie teilt sich wie folgt auf:

Der tägliche Eisenverlust beträgt ca. 1-2 mg pro Tag. Mit der Ernährung werden etwa 10 bis 20 mg Eisen pro Tag aufgenommen. Im menschlichen Gastrointestinaltrakt wird nur das zweiwertige Eisen (Fe2+) resorbiert. Die Aufnahme von Eisen erfolgt im Dünndarm, wo Eisen auch in Form von Ferritin gespeichert wird. Im Blut liegt Eisen als dreiwertiges Kation (Fe3+) vor und ist an Transportproteine (Transferrin) gebunden, da es in freier Form Radikal-bildende Reaktionen katalysiert.

siehe auch: Eisenstoffwechsel

Laborparameter

Klinik

Ein Eisenmangel kann zu Veränderungen an der Haut und am Nervensystem, sowie zu einer Eisenmangelanämie führen. Er wird durch eine orale oder parenterale Supplementation ausgeglichen. Eine übermäßige Zufuhrt von Eisen führt zu einer Eisenvergiftung. Die letale Dosis wird im Tiermodell zwischen 180 und 630 mg/kg Körpergewicht an Eisensalzen angegeben.