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Periphere Nervenlähmung

Synonym: Periphere Nervenläsion

1 Definition

Eine periphere Nervenlähmung beruht auf einer Schädigung bzw. Durchtrennung des 2. motorischen Neurons (LMN).

2 Hintergrund

Das 2. motorische Neuron befindet sich im Vorderhorn des Rückenmarks oder den Hirnnervenkernen und sendet sein Axon zum Muskel. Das Resultat einer Schädigung ist eine schlaffe Lähmung. Leitsymptome einer peripheren Parese sind Muskelhypotonie, Muskelatrophie, Schwächung oder Aufhebung der Muskeleigenreflexe und Zeichen einer Denervierung (Faszikulationen, Fibrillationen).

Die Einteilung erfolgt mittels der Sunderland- oder der Seddon-Klassifikation.

3 Ursachen

Periphere Nervenlähmungen können auf unterschiedliche Weise entstehen, u.a.:

4 Einteilung

Periphere Nervenlähmungen lassen sich grob nach der betroffenen Körperregion einteilen:

4.1 Kopf

4.2 Obere Extremität

4.3 Rumpf

4.4 Untere Extremität

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Fachgebiete: Neurologie

Diese Seite wurde zuletzt am 15. November 2020 um 15:13 Uhr bearbeitet.

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