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Monozytose

Englisch: monocytosis

1 Definition

Unter einer Monozytose versteht man eine Erhöhung der Monozytenzahl im peripheren Blut.

2 Referenzbereich

Die Anzahl im Blut zirkulierender Monozyten ist physiologischerweise relativ gering. Im normalen Differentialblutbild machen Monozyten zwischen 3 und 7% der Leukozyten aus, entsprechend etwa 200-800 Zellen pro µl Blut. Ab 800 Zellen spricht man dann von einer Monozytose.

Ausschlaggebend sind die vom jeweiligen Labor angegebenen Referenzwerte.

3 Ursachen

Eine Monozytose tritt bei Infektionen, Entzündungen und anderen pathologischen Prozessen auf, die eine vermehrte Phagozytose erfordern. Der Grund dafür können beispielsweise ausgedehnte Nekrosen sein. Als Ursachen einer Monozytose kommen u.a. in Betracht:

Eine Monozytose wird aber auch in der Regenerationsphase nach Infekten, Agranulozytose und Medikamententherapie (z.B. Chemotherapie) gesehen.

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