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Loratadin

Handelsnamen: Lisino® u.a.
Englisch: loratadine

1 Definition

Loratadin ist ein H1-Rezeptor-Antagonist und wird als Antihistaminikum in der Behandlung von Allergien verabreicht.

2 Indikationen

Loratadin wird vor allem bei Allergien und bei der Behandlung des atopischen Ekzems, also der Neurodermitis, verschrieben.

3 Allgemeines

Loratadin gehört zu den H1-Rezeptor-Antagonisten der 2. Generation, so dass es zum Beispiel im Gegensatz zum Diphenhydramin einen schwächeren Einfluss auf das ZNS ausübt und eine sedierende Wirkung meistens ausbleibt.

Zusätzlich wirkt der Arzneistoff als sogenanntes FIASMA, also als funktioneller Inhibitor der sauren Sphingomyelinase.

Es wird über das Cytochrom P450-System, genauer über die CYP3A4, verstoffwechselt. Die Plasmahalbwertszeit von Loratadin beträgt im Durchschnitt ungefähr acht Stunden.

4 Wirkmechanismus

Als kompetitiver Antagonist verdrängt Loratadin Histamin von den H1-Rezeptoren, so dass diese nicht mehr aktiviert werden können. Dadurch wirkt es antiallergisch, wodurch Hautrötungen, Schwellungen, Juckreiz und Bronchospasmen ausbleiben.

5 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

6 Kontraindikationen

Eine gleichzeitige Einnahme von Medikamenten, die mit dem Cytochrom P450-System interagieren, ist kontraindiziert, da dadurch die Wirkung sowie Nebenwirkungen von Loratadin verstärkt werden können.

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