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Kostoklavikuläres Syndrom

1 Definition

Unter dem kostoklavikulären Syndrom versteht man die Kompression der Arteria axillaris, der Vena axillaris und des Plexus brachialis zwischen der ersten Rippe und der Clavicula.

2 Epidemiologie

Frauen sind häufiger von der Erkrankung betroffen als Männer.

3 Ätiologie

Eine deformierte erste Rippe (z.B. bei einer thorakalen Skoliose), eine ungenügend behandelte Fraktur der Clavicula mit Deformierung des Knochens sowie eine hängende Schulter können zu einer Kompression von Nerven, Arterie und Vene führen.

4 Klinik

Die Erkrankung imponiert durch Parästhesien und Sensibilitätsstörungen im Bereich des Arms und der Hand.

motorische Ausfälle, die im Extremfall zur Atrophie führen können, sind ebenfalls möglich.

Wenn der Rückfluss der Vena subclavia eingeschränkt wird, kommt es zur Schwellung der betroffenen Extremität.

5 Diagnostik

Grundlegend sind Anamnese und klinische Untersuchung. Zusätzlich sollte ein Röntgenbild der Halswirbelsäule und der Clavicula angefertigt werden.

6 Therapie

Art und Intensität der Beschwerden bestimmten die Therapie. Bei leichteren Fällen ist eine Schultergürtelgymnastik sinnvoll.

Wenn die Beschwerden nach einer Fraktur der Clavicula aufgetreten sind, kann der Kallus operativ entfernt werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit der Resektion der ersten Rippe.

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