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Iomeprol

Synonyme: Iomeprolum u.a.
Handelsnamen: Imeron®, Imeron® 300, Imeron® 300M, u.a.
Englisch: iomeprol

1 Definition

Iomeprol ist ein iodsubstituiertes nichtionisches Kontrastmittel (KM). Das Monomer wird bei radiologischen Untersuchungen zur Verstärkung von Kontrastunterschieden eingesetzt.

2 Wirkmechanismus

Iomeprol ist nicht-ionisch, niederosmolar, wasserlöslich und dialysierbar. Die stabil gebundenen Iodatome absorbieren Röntgenstrahlen, woraus ein kontrastgebender Effekt resultiert. Die intakte Blut-Hirn-Schranke wird nicht überwunden.

3 Indikationen

Von Iomeprol existieren Darreichungsformen in verschiedenen Konzentrationen und für verschiedene Indikationen. So dienen die Präparate mit den Bezeichnungen Imeron® 150 bis 400 allgemein-radiologischen Untersuchungen, wie z.B.:

Imeron 300 M ist bei folgenden Untersuchungen indiziert:

4 Applikationsformen

Das Kontrastmittel wird als Injektionslösung bzw. Infusionslösung verabreicht.

5 Pharmakokinetik

Der Wirkstoff weist praktisch keine Bindung an Plasmaproteine auf. Die Plasmahalbwertszeit beträgt durchschnittlich 1,8 Stunden. Iomeprol wird renal eliminiert.

6 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

Die vollständige Auflistung der Nebenwirkungen findet sich in der aktuellen Fachinformation.

7 Kontraindikationen

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