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IPPAF-Schema

1 Definition

Das IPPAF-Schema ist eine Systematik für Notfalluntersuchungen.

2 Aufbau

2.1 Inspektion

Für eine gründliche Inspektion muss der Patient zuvor entkleidet werden. Der Untersucher achtet bei der Inspektion auf erkennbare Verletzungsanzeichen (z.B. Wunden, Hämatome, Fehlstellungen ect.). Die Körperöffnungen (Ohren, Nase und Mund) werden auf Blutungen, Fremdkörper oder ähnliches untersucht.

2.2 Palpation

Bei der Palpation werden folgende Strukturen abgetastet:

Der Untersuchende achtet auf Frakturzeichen und überprüft die Stabilität von Becken und Thorax. Die wichtigsten Gelenke werden auf ihre Funktion überprüft und ein paar mal vom Patienten selbst bzw. vom Untersuchenden bewegt. Der Untersuchende sollte dem Patienten während der Palpation ins Gesicht schauen, um Schmerzreaktionen wahrnehmen zu können. Zusätzlich kann der Puls an verschiedenen Stellen des Körpers palpiert werden, um die Durchblutung zu überprüfen.

2.3 Perkussion

Die Perkussion wird meistens vom Rettungsassistenten oder Notarzt durchgeführt. Dabei werden der Thorax und das Abdomen abgeklopft, um z.B. angesammelte Flüssigkeiten zu finden.

siehe auch: Bauchperkussion, Thoraxperkussion

2.4 Auskultation

Bei der Auskultation werden Thorax und Abdomen mithilfe eines Stethoskops abgehört. Die Auskultation der Lunge erfolgt im direkten Seitenverlgeich und gibt einen Rückschluss auf die Lungenbelüftung.

2.5 Funktionskontrolle

Die Funktionskontrolle ist eine neurologische Untersuchung, welche der Überprüfung und Begutachtung der Bewegungsfähigkeit und weiterer Körperfunktionen dient.

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