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Granulationes arachnoideales

Synonyme: Pacchioni-Granulationen, Arachnoidealzotten, Arachnoidea-Zotten
Englisch: arachnoid granulation

1 Definition

Der Begriff Granulationes arachnoideales bezeichnet kleine gefäßfreie Ausstülpungen der Arachnoidea mater, die durch die Dura mater treten.

2 Anatomie

Die Granulationes arachnoideales dienen der Liquorresorption. Sie ziehen durch Duralücken und stülpen sich in die oberflächlichen Hirnvenen oder die duraummantelten Hirnsinus vor. So ermöglichen sie, dass Liquor aus dem Subarachnoidalraum austreten und in den venösen Blutstrom abgeleitet werden kann. Dieser Flüssigkeitsstrom ist nur in Richtung des venösen Systems möglich, die Granulationes arachnoideales fungieren daher als eine Art "Ventil" für den Liquor.

Die größten und meisten Granulationes arachnoideales befinden sich im Sinus sagittalis superior und dessen Lacunae laterales. Sie kommen aber auch in anderen Durahöhlen vor.

Innerhalb der Schädelkalotte bilden sie "grübchenförmige" knöcherne Impressionen, die Foveolae granulares.

siehe auch Subarachnoidalraum, Leptomeninx

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