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Diabetische Angiopathie

Englisch: diabetic angiopathy

1 Definition

Unter dem Begriff der diabetischen Angiopathie subsumiert man alle diabetisch bedingten Gefäßerkrankungen (Angiopathien).

2 Pathogenese

Gefäßschädigungen sind Langzeitfolge chronischer Hyperglykämien. Hierbei werden diabetische Mikro- und Makroangiopathien differenziert.

2.1 diabetische Mikroangiopathie

Stenosen und Okklusionen von Endstromgefäßen sind Folge einer

Sie treten bevorzugt im Bereich der Nierenglomeruli (diabetische Nephropathie) und retinalen Gefäße (diabetische Retinopathie) auf.

2.2 diabetische Makroangiopathie

Die Glykierung und Oxidation von LDL und die insulinmangelbedingte fehlende Hemmung der Lipolyse erhöht das Risiko arteriosklerotischer Gefäßwandveränderungen im Bereich

3 diagnostische Notwendigkeit

Zur Prophylaxe und Eindämmung der Gefäßerkrankungen, sowie der daraus resultierenden Komplikationen, sind die optimale Einstellung des Blutzuckers (siehe Therapie des Diabetes mellitus) und regelmäßige ärztliche Verlaufskontrollen obligat.

Fachgebiete: Innere Medizin

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