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Candida parapsilosis

1 Definition

Candida parapsilosis gehört als Angehörige der Gattung Candida den Sprosspilzen (Hefen) an. Diese Art weist eine eher geringe Virulenz auf und gilt als opportunistischer Erreger von systemischen Mykosen (Candidose) bei Immunsupprimierten, wie z.B. AIDS-Patienten.

2 Klinische Bedeutung

Candida parapsilosis adhäriert an der Kunststoffoberfläche von Kathetern und Implantaten und führt so zu nosokomialen Candidosen, insbesondere bei Abwehr-geschwächten Patienten. Typische Manifestationen sind postoperative Endophthalmitis nach Einsetzen eines Linsenimplantats, Endokarditis nach Herzklappenersatz mit synthetischen Herklappen, Peritonitis nach Peritonealdialyse. Zudem kann es zu einer septischen Arthritis kommen, da die oben genannten Manifestationen zugleich von einer Candidämie begleitet werden.

3 Therapie

Candida parapsilosis spricht gut auf Triazole, wie Fluconazol und Ketoconazol, und Polyene, wie Amphotericin B, an.

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