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Vitamin

von lateinisch: vita - Leben; Amin - Bezeichnung der chemischen Struktur
Englisch: vitamin

1 Definition

Vitamine sind Stoffe unterschiedlicher Struktur, die mit der Nahrung zugeführt werden müssen, da sie nicht vom Körper selbst hergestellt werden können. Ein Mangel an Vitaminen wird als Hypovitaminose bezeichnet. Ein Vitamin-Überschuss entsprechend als Hypervitaminose.

2 Funktionen

Vitamine haben im Stoffwechsel essentielle Funktionen. Sie dienen bei vielen biochemischen Reaktionen als Cofaktoren und Coenzyme. Der vollständige Entzug auch nur eines Vitamins aus der menschlichen Nahrung ist auf Dauer nicht mit dem Leben vereinbar.

3 Klassifikation

Vitamine werden nach ihrer Löslichkeit in wasserlösliche und fettlösliche Vitamine eingeteilt. Früher war es üblich Vitamine mit Großbuchstaben zu bezeichnen. Heute werden die Vitamine mit ihren biochemischen Eigennamen bezeichnet. Beide Nomenklaturen existieren derzeit noch parallel.

3.1 Fettlösliche Vitamine

Hinweis: Calciferol kann vom menschlichen Organismus synthetisiert werden, wird aus Gründen der Vollständigkeit dennoch hier aufgeführt.

3.2 Wasserlösliche Vitamine

4 Historisches

Der Begriff Vitamin wurde im Jahr 1912 von dem Biochemiker Casimir Funk (1884-1967) geprägt. Ihm gelang es auf der Suche nach der biochemischen Ursache der Beriberi das Vitamin Thiamin (B1) chemisch zu isolieren.

Tags:

Fachgebiete: Biochemie

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