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Acyl-CoA

1 Definition

Als Acyl-CoA bezeichnet man die Gruppe von aktivierten Fettsäuren, welche im Rahmen ihrer Aktivierung mit dem Coenzym A verestert werden. Die Reaktion zur Herstellung wird durch die Acyl-CoA-Synthetase unter ATP-Verbrauch im Cytosol der Zelle katalysiert.

2 Hintergrund

Die Aktivierung von Fettsäuren ist essentiell, da nur aktivierte Fettsäuren weiter verwendet werden können. Acyl-CoAs sind somit Ausgangssubstrate für unter anderem die Synthese von Triacylglycerinen und den Start der beta-Oxidation (bei welcher das Coenzym A zum Transport durch die Mitochondrienmembran zeitweise durch Carnitin ersetzt wird).

3 Abgrenzung Acyl-CoA und Acetyl-CoA

Acyl-CoA bezeichnet ein CoA mit einem beliebigen Acyl-Rest, der die allgemeine Struktur R-(C=O)- besitzt, wobei R ein Alkyl-Rest, ein Aryl-Rest oder eine heteroaromatische Gruppe sein kann. Demgegenüber ist Acetyl-CoA ein CoA mit einem Acetyl-Rest CH3-(C=O)-, dem Acyl-Rest der Essigsäure, der genau eine Methylgruppe aufweist.

Fachgebiete: Biochemie

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