Das Medizinlexikon zum Medmachen
Mach Med! Korrigiere Fehler und verbessere Artikel
Mach Med!
Korrigiere Fehler und
verbessere Artikel
Jetzt starten

Harnstoffzyklusdefekt

Inhaltsverzeichnis

1 Definition [bearbeiten]

Die Bezeichnung Harnstoffzyklusdefekt stellt einen Überbegriff für eine Reihe von Stoffwechselerkrankungen dar, in dessen Rahmen die Stickstoffausscheidung in irgendeiner Weise gestört ist. Folge ist ein pathologischer Anstieg des Ammoniakspiegels im Blut. Gemeinsam ist dieser Gruppe von Erkrankungen der genetische Ursprung und damit ihre Vererbbarkeit. Da es sich beim Ammoniak um ein starkes Nervengift handelt, führen Harnstoffzyklusdefekte unbehandelt zu schwersten Hirnschäden und schlussendlich zum Tod des Betroffenen.

2 Gefährdete Lebensphasen [bearbeiten]

Ein Harnstoffzyklusdefekt ist eine genetisch vererbbare Stoffwechselstörung und kann in jedem Alter auftreten. Während speziellen Lebensabschnitten ist die Gefahr eines Ausbruchs jedoch stark erhöht. In folgenden Lebensphasen kommt es statistisch gesehen zu einem vermehrten Auftreten von diesen Krankheitsbildern:

3 Krankheitsbilder [bearbeiten]

4 Symptome [bearbeiten]

diagnostisches Leitsymptom aller Harnstoffzyklusdefekte ist ein deutlich erhöhter Blutspiegel an Ammoniak. Da sich dieses giftig auf Neuronen auswirkt, sind die weiteren Symptome dem entsprechend. Dabei variiert die Symptomatik je nach Alter des Patienten.

4.1 Symptome im Säuglingsalter [bearbeiten]

4.2 Symptome im Kleinkindesalter [bearbeiten]

4.3 Symptome im Jugendlichen- und Erwachsenenalter [bearbeiten]

5 Diagnose [bearbeiten]

Die Diagnose ergibt sich aus labormedizinischen Untersuchungen, bei denen zunächst ein deutlich überhöhter Blutspiegel an Ammoniak auffällig ist. Ein Gentest mit Identifikation der Mutation kann die Diagnose untermauern.

6 Therapie [bearbeiten]

Hier ist zwischen einer Akuttherapie und einer Langzeittherapie zu unterscheiden. Bei der Akuttherapie geht es um die schnellstmögliche Senkung des Ammoniakspiegels. Die Langzeittherapie zielt darauf ab, langfristig die körperlichen Schäden möglichst gering zu halten.

6.1 Akuttherapie [bearbeiten]

6.2 Langzeittherapie [bearbeiten]

Fachgebiete: Biochemie

Um diesen Artikel zu kommentieren, melden Sie sich bitte an.

Letzte Autoren des Artikels:

userImage

Gunnar Römer

Student der Humanmedizin

1 Wertungen (5 ø)
Teilen

251 Aufrufe

userImage

Sebastian Merz schreibt seit dem 1.04.2010 im Flexikon, hat bereits 1201 neue Artikel publiziert und 2704 Artikeldetails verbessert.

Autor werden

Das Flexikon enthält bereits 37.947 Artikel - jetzt mitmachen & weitersagen!