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Serum-Eisen

(Weitergeleitet von Serumeisen)

Englisch: serum iron

1 Definition

Serum-Eisen ist ein wichtiger Parameter in der Labordiagnostik von Störungen des Eisenstoffwechsels.

2 Messwert

Gemessen wird die Konzentration von Eisen im Blutserum. Der Wert ist für sich betrachtet zur Beurteilung des Gesamtkörpereisens wenig aussagekräftig, da er starken Schwankungen unterliegt. Der Suchtest zur Diagnose eines unkomplizierten Eisenmangels ist daher die Bestimmung des Ferritins. Die Eisenkonzentration wird zusammen mit dem Serum-Transferrin für die Berechnung der Transferrinsättigung benötigt. Außerdem kann Serum-Eisen im Rahmen eines Eisenresorptionstestes bestimmt werden.

3 Präanalytik

Das Serum-Eisen zeigt einen nahrungsabhängigen und zirkadianen Verlauf mit hohen Werten am frühen Nachmittag. Die Blutentnahme sollte daher morgens bei nüchternem Patienten erfolgen.

Serum-Eisen ist empfindlich gegenüber Hämolyse, der Wert wird durch aus den Erythrozyten freigesetztes Eisen erhöht - in der Blutprobe, aber auch, wenn der Patient eine pathologische Hämolyse hat.

4 Referenzbereich

4.1 in µg/dl

Männer: 60-160 µg/dl
Frauen: 40-150 µg/dl

4.2 in µmol/l

Männer: 9-29 µmol/l
Frauen: 9-27 µmol/l

Die Normwerte sind altersabhängig. Auschlaggebend sind die vom jeweiligen Labor angegebenen Referenzwerte.

5 Interpretation

5.1 Erhöht bei:

5.2 Erniedrigt bei:

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