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Rotatorenmanschette

Synonym: Muskel-Sehnen-Kappe
Englisch: rotator cuff

1 Definition

Unter der Rotatorenmanschette versteht man eine Gruppe von 4 Muskeln, deren Sehnen zusammen mit dem Ligamentum coracohumerale eine derbe Sehnenkappe bilden, die das Schultergelenk umfasst. Sie ziehen vom Schulterblatt zum Tuberculum majus bzw. minus des Oberarmknochens (Humerus).

Da diese Platte aus Sehnen der kurzen Schulterrotatoren gebildet wird, hat sich der Begriff "Rotatorenmanschette" eingebürgert.

2 Aufbau

Die Rotatorenmanschette fasst das Schultergelenk von kranial, ventral und zu einem kleinen Teil dorsal ein. Zu ihr gehören:

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3 Funktion

Das Schultergelenk besitzt - im Gegensatz zum Hüftgelenk - aufgrund seiner relativ kleinen Gelenkpfanne nur eine schwache knöcherne Führung. Sie bietet zwar sehr viel Bewegungsfreiheit, aber wenig Stabilität. Eine wichtige Aufgabe der Rotatorenmanschette ist daher die Stabilisierung des Schultergelenks. Sie zentriert den Gelenkkopf des Oberarmknochens (Humerus) in der Gelenkpfanne des Schulterblatts (Scapula) und verspannt die Gelenkkapsel des Schultergelenks. Die einzelnen Muskeln sind für die Innen- und Außenrotation sowie für die Abduktion des Armes verantwortlich.

4 Klinik

Bei Verletzungen der Schulter kann es zu Sehnenabrissen im Bereich der Rotatorenmanschette kommen (Rotatorenmannschettenruptur). Die Diagnosestellung unterschiedlicher Verletzungen und Funktionsausfälle wird durch klinische Tests eingeleitet, die auch eine Differentialdiagnose erleichtern.

Diese Seite wurde zuletzt am 18. Februar 2019 um 18:39 Uhr bearbeitet.

Hallo, vielen Dank für den Hinweis. Die Beschriftung ist jetzt angepasst! Viele Grüße
#2 am 22.08.2016 von Dr. Carina Hönscher
Gast
Im 3D-Modell ist Nr. 6 der M. infraspinatus, nicht der subscapularis (zwei mal genannt, Nr. 4 ist richtig).
#1 am 20.08.2016 von Gast (Student/in der Humanmedizin)

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