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Ligamentum coracohumerale

Englisch: coracohumeral ligament

1 Definition

Das Ligamentum coracohumerale ist eine Bandverbindung zwischen dem Processus coracoideus der Scapula und dem Humerus. Es dient der Stabilisierung des Schultergelenkes.

2 Verlauf

Das Ligamentum coracohumerale besteht aus zwei Anteilen:

  • anteriorer Anteil: vom lateralen Rand der Basis des Processus coracoideus zum Tuberculum minus humeri
  • posteriorer Anteil: vom Tuberculum majus zum Ligamentum coracoacromiale

Es ist kranial und ventral mit der Gelenkkapsel verwachsen und verläuft zwischen dem Musculus supraspinatus und dem Musculus subscapularis (Muskeln der Rotatorenmanschette).

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3 Funktion

Das Ligamentum coracohumerale dient der Stabilisierung und Führung des Schultergelenks und sichert die Lage der langen Bizepssehne im Sulcus intertubercularis. Es verhindert das Absinken des Humeruskopfes bei herabhängendem Arm und begrenzt die Flexion und Adduktion.

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Fachgebiete: Obere Extremität

Diese Seite wurde zuletzt am 19. November 2020 um 09:00 Uhr bearbeitet.

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