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Rechtsherzinsuffizienz

(Weitergeleitet von Rechtsherzversagen)

Englisch: right heart failure

1 Definition

Die Rechtsherzinsuffizienz ist eine Unterform bzw. ein Teilaspekt der Herzinsuffizienz, bei der die Pumpleistung des rechten Ventrikels nicht ausreicht. Im Hinblick auf die mangelnde Erfüllung der hämodynamischen Anforderungen, die an den rechten Ventrikel gestellt werden, spricht man auch von einem Rechtsherzversagen (RHV).

2 Ursachen

Eine Rechtsherzinsuffizienz kann isoliert, beispielsweise im Rahmen einer Lungenerkrankung mit pulmonaler Hypertonie (Cor pulmonale), bei Herzklappenfehlern (z.B. Pulmonalstenose) oder bei rechtsventrikulärer Ischämie auftreten. Häufig ist die Rechtsherzinsuffizienz jedoch auch die Folge einer fortgeschrittenen Linksherzinsuffizienz (z.B. bei KHK, Myokardinfarkt, Endokarditis) mit Stauung der Lungenstrombahn.

3 Einteilung

4 Symptome

5 Diagnostik

Eine Rechtsherzinsuffizienz wird klinisch diagnostiziert. Die Vergrößerung des Herzens kann mit einer Echokardiographie und einem Röntgen-Thorax dargestellt werden.

Im Röntgen-Thorax ist eine Verbreiterung der Vena azygos und der Vena cava superior mitsamt des rechten Vorhofs darzustellen. Ist das rechte Herz bereits vergrößert, kommt es zu einer Linksverlagerung des Herzens mit Anhebung der Herzspitze (Rotation). Der Winkel zwischen Herzspitze und linkem Zwerchfellanteil wird stumpf. Im seitlichen Bild ist der retrosternale Raum durch das vergrößerte rechte Herz eingeengt.

Neben der Diagnose einer Rechtsherzinsuffizienz ist die Ursachenforschung zur Ermöglichung einer angepassten Therapie notwendig.

Diese Seite wurde zuletzt am 3. März 2021 um 00:39 Uhr bearbeitet.

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