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Proteinkinase B

1 Definition

Unter den Proteinkinasen B, kurz PKB, versteht man drei Enzyme aus der Gruppe der Proteinkinasen, die Phosphatgruppen auf Proteine übertragen. Solche phosphorylierten Eiweiße sind in vielfacher Hinsicht an Signalübertragungskaskaden im Organismus beteiligt. Durch diese Tatsache sind die Proteinkinasen B selber Teil der biologischen Signaltransduktion. Die Entwicklung der Proteinkinasen B verlief entwicklungsgeschichtlich in etwa parallel zur Entstehung der Eukaryonten.

2 Unterteilung

Die Proteinkinasen B kommt in drei Isoformen vor:

  • PKBα
  • PKBβ
  • PKBγ

3 Synthese

Die Proteinkinasen B werden praktisch in allen Geweben des menschlichen Körpers gebildet.

4 Genetik

Die für die Proteinkinasen B codierenden Gene nennen sich:

  • AKT1
  • AKT2
  • AKT3

Da Proteinkinasen in Tumorzellen häufig überaktiv sind, werden sie zu den so genannten Okongenen gezählt.

5 Regulation der Enzymaktivität

Die Aktivitätskontrolle der Proteinkinasen B erfolgt über folgende zelluläre Mechanismen:

6 Chemie

Wie bei allen Enzymen handelt es sich auch bei den Proteinkinasen B um Polypeptide. Im konkreten Fall handelt es sich um eine Aminosäurekette, bestehend aus 480 Aminosäuren.

7 Funktion

Durch ihre Fähigkeit zur Phosphorylierung von Proteinen sind Proteinkinasen B beteiligt an:

8 Pathophysiologie

Liegt eine Mutation der den Proteinkinasen B zugrunde liegenden Genen vor und sind die Enzyme beschädigt, verlaufen viele zelluläre Prozesse nicht mehr geregelt. Auch die Apoptose unterbleibt, was die Ausbildung von Krebs begünstigt.

Fachgebiete: Biochemie

Diese Seite wurde zuletzt am 20. Juni 2016 um 11:07 Uhr bearbeitet.

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