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Pharmakodynamik

Englisch: pharmacodynamics

1 Definition

Die Pharmakodynamik ist ein Teilgebiet der Pharmakologie. Sie beschreibt die Art der Arzneimittelwirkung im Körper, also die biochemischen und physiologischen Effekte des Pharmakons auf den Organismus. Das zugehörige Adjektiv lautet pharmakodynamisch.

2 Einteilung

Die pharmakodynamischen Effekte eines Arzneistoffs lassen sich in erwünschte und unerwünschte Wirkungen unterteilen. Sie basieren auf einem relativ kleinen Set von Wirkprinzipien, die sich von den verschiedenen biologischen Komponenten des Zielorganismus ableiten, mit denen sie interagieren:

Arzneistoffe können diese Komponenten meist in verschiedene Richtungen beeinflussen, z.B. durch Stimulation oder Inhibition bzw. Öffnung oder Blockade. Darüber hinaus gibt es Wirkstoffe, die mit einfachen chemischen Komponenten des Körpers interagieren, z.B. Antazida.

3 Rezeptoren

Eine große Anzahl von Arzneistoffen interagiert mit Zellrezeptoren. Im Hinblick auf ihre Wirkung unterscheidet man:

Die Antagonisten lassen sich weiter differenzieren in:

Ein Sonderfall des Antagonismus ist die Suizidhemmung.

4 Merkspruch

Pharmakokinetik: Was macht der Körper mit der Drug?
Pharmakodynamik: Was macht die Drug mit dem Körper?

Tags:

Fachgebiete: Pharmakologie

Diese Seite wurde zuletzt am 6. Februar 2021 um 19:08 Uhr bearbeitet.

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