Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Kompetitive Hemmung

Synonym: Kompetitiver Antagonismus, konkurrierende Hemmung

1 Definition

Die kompetitive Hemmung ist eine Form der Hemmung, die beispielsweise bei Enzymen oder Rezeptoren vorkommt. Der Inhibitor konkurriert dabei mit dem Substrat oder Liganden um die Bindestelle an der Zielstruktur. Durch die Bindung eines kompetitiven Antagonisten wird der Agonist verdrängt und kann auf diese Weise seine Wirkung nicht entfalten.

2 Hintergrund

Substanzen, die eine kompetitive Hemmung hervorrufen, ähneln dem eigentlichen Agonisten in der Regel strukturell stark. Dadurch sind sie in der Lage, die Bindestelle zu besetzen. Bei Enzymen lagern sie sich z.B. in das aktive Zentrum. Eine kompetitive Hemmung kann durch eine Erhöhung der Substrat- oder Ligandenkonzentration aufgeboben bzw. reduziert werden.

Fachgebiete: Biochemie

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

14 Wertungen (3.86 ø)

50.241 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
Copyright ©2019 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: