Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Paxillus-Syndrom

Englisch: Paxillus syndrome

1 Definition

Das Paxillus-Syndrom ist ein toxikologisches Krankheitsbild, das nach dem Verzehr des Kahlen Kremplings (Paxillus involutus) auftreten kann. Im Gegensatz zu konventionellen Pilzvergiftungen handelt es sich dabei um eine allergische Reaktion.

2 Hintergrund

Der Kahle Krempling wurde lange Zeit als schmackhafter Speisepilz geschätzt und wird auch heute noch - vor allem in Osteuropa - verzehrt. Der Pilz ist jedoch toxisch. Die in ihm enthaltenen Pilzgifte werden zwar durch das Erhitzen inaktiviert, seine potenten Allergene treten jedoch im Gastrointestinaltrakt in das Blut über. Sie können schwere allergische Reaktionen auslösen.

3 Wirkmechanismus

Auslösend für das Paxillus-Syndrom sind bisher noch nicht näher identifizierte Antigene. Nach wiederholtem Verzehr führen sie zur Bildung von Antigen-Antikörper-Komplexen, die sich den Erythrozyten anlagern. Sie verursachen eine hämolytischen Anämie.

4 Symptome

Nach einer relativ kurzen Latenzzeit von 1-2 Stunden können folgende Symptome auftreten:

5 Diagnose

6 Therapie

Fachgebiete: Toxikologie

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

4 Wertungen (4.25 ø)

3.011 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
Copyright ©2019 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: