Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Wir sind auf der Suche nach Schnee in Richtung Nordpol gefahren. Deswegen steht das Flexikon vom 14.12. bis 10.01.2019 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 10. Januar könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

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Antigen

von griechisch: anti - gegen; γενέσθαι ("genesthai") - erzeugen, hervorbringen, werden, entstehen
Abkürzung: Ag
Merkhilfe: Antigen - ANTIkörper GENerierend

1 Definition

Antigene sind Substanzen, an die sich Antikörper oder bestimmte Lymphozyten-Rezeptoren binden.

2 Biochemie

Jede Substanz, die sich mit einem Antikörper spezifisch bindet, wird Antigen genannt. Wenn man die Substanz zur Induktion einer adaptiven Immunantwort, das heißt zur Synthese von Antikörpern verwendet, wird sie Immunogen genannt.

Die Bezeichnungen "Antigen" und "Immunogen" werden daher für verschiedene Eigenschaften einer Substanz verwendet. Immunogenität ist kein direktes Merkmal einer Substanz, sondern bezeichnet die Fähigkeit eine adaptive Immunantwort zu induzieren. Antigenität ist auch kein direktes Merkmal einer Substanz, sondern bezeichnet die Fähigkeit, sich mit einem spezifischen Antikörper zu binden.

Bei Antigenen handelt es sich meistens um Proteine, Lipide, Kohlenhydrate oder andere komplexe Moleküle. Kleinere Moleküle wie Mono- oder Disaccharide, Aminosäuren oder Fettsäuren können allein keine Immunreaktion auslösen.

Ein Antigen verfügt in der Regel über mehrere antigene Teilstrukturen, die als Determinanten bzw. Epitope bezeichnet werden. Sie werden durch die Rezeptoren von T-Lymphozyten anhand ihrer spezifischen dreidimensionalen Molekülstruktur erkannt. Ein Antigen kann dadurch die Bildung von mehreren unterschiedlichen Antikörpern (Ak) auslösen, die sich exakt mit dem entsprechenden Epitop verbinden können.

3 Einteilung

Man unterscheidet:

Vollantigene können allein die Bildung von Antikörpern auslösen, Haptene benötigen einen als "Carrier" bezeichneten Eiweißkörper, um zum Vollantigen zu werden.

Fachgebiete: Immunologie

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