Vom 13. bis 26. Juni steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
Bearbeiten

Vom 13. bis 26. Juni steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 13. bis 26. Juni 2022 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 27. Juni könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Antigen

von altgriechisch: anti - gegen; γενέσθαι ("genesthai") - erzeugen, hervorbringen, werden, entstehen
Abkürzung: Ag
Merkhilfe: Antigen - ANTIkörper GENerierend

1 Definition

Antigene sind Moleküle oder Fremdkörperstrukturen, an die Antikörper oder bestimmte Lymphozyten-Rezeptoren binden können.

2 Biochemie

Jede Substanz, die sich mit einem Antikörper spezifisch bindet, wird Antigen genannt. Wenn man die Substanz zur Induktion einer adaptiven Immunantwort, das heißt zur Synthese von Antikörpern verwendet, wird sie Immunogen genannt.

Die Bezeichnungen "Antigen" und "Immunogen" werden daher für verschiedene Eigenschaften einer Substanz verwendet. Immunogenität ist kein direktes Merkmal einer Substanz, sondern bezeichnet die Fähigkeit eine adaptive Immunantwort zu induzieren. Antigenität ist auch kein direktes Merkmal einer Substanz, sondern bezeichnet die Fähigkeit, sich mit einem spezifischen Antikörper zu binden.

Bei Antigenen handelt es sich meistens um Proteine, Lipide, Kohlenhydrate oder andere komplexe Moleküle. Kleinere Moleküle wie Mono- oder Disaccharide, Aminosäuren oder Fettsäuren können allein keine Immunreaktion auslösen.

Ein Antigen verfügt in der Regel über mehrere antigene Teilstrukturen, die als Determinanten bzw. Epitope bezeichnet werden. Sie werden durch die Rezeptoren von T-Lymphozyten anhand ihrer spezifischen dreidimensionalen Molekülstruktur erkannt. Ein Antigen kann dadurch die Bildung von mehreren unterschiedlichen Antikörpern (Ak) auslösen, die sich exakt mit dem entsprechenden Epitop verbinden können.

Niedermolekulare Stoffe können häufig alleine keine Immunreaktion hervorrufen, sondern erst nach Bindung an ein Trägerprotein. Man bezeichnet diese Stoffe auch als Haptene oder Halbantigene. Erst mit der Bindung an das Trägerprotein entsteht ein Vollantigen.

3 Einteilung

3.1 ...nach Systembezug

3.2 ...nach Herkunft

3.3 ...nach Lokalisation

3.4 ...nach Vollständigkeit

Vollantigene können allein die Bildung von Antikörpern auslösen, Haptene benötigen einen als "Carrier" bezeichneten Eiweißkörper, um zum Vollantigen zu werden.

3.5 ...nach Immunantwort

3.6 ...nach Tumorbezug

3.7 ...nach Tumorentität

Fachgebiete: Immunologie

Diese Seite wurde zuletzt am 8. März 2022 um 18:48 Uhr bearbeitet.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Letzte Autoren des Artikels:

52 Wertungen (3.62 ø)

254.221 Aufrufe

Copyright ©2022 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: