Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Liebe Autoren,

Wir sind auf der Suche nach Schnee in Richtung Nordpol gefahren. Deswegen steht das Flexikon vom 14.12. bis 10.01.2019 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 10. Januar könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Zeit mit der Familie! Wir wünschen euch fröhliche Feiertage!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Musculus orbicularis oculi

von lateinisch: orbis - Kreis, Scheibe; oculus - Auge
Synonym: Augenringmuskel
Englisch: orbicularis oculi muscle

1 Definition

Der Musculus orbicularis oculi ist ein Muskel im Bereich der Orbitaöffnung (Aditus orbitalis), der kreisförmig das Auge umgibt und die Lidspalte einschließt. Er gehört zur mimischen Muskulatur.

2 Verlauf

Der Musculus orbicularis oculi besteht aus drei Teilen.

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3 Innervation

Der Musculus orbicularis oculi wird von den Rami temporales und Rami zygomatici des VII. Hirnnervs (Nervus facialis) innerviert.

4 Blutversorgung

Die Blutversorgung des Musculus orbicularis oculi erfolgt über den Ramus zygomaticoorbitalis der Arteria temporalis superficialis.

5 Funktion

Der Musculus orbicularis oculi sorgt am Auge für den Lidschluss. Darüber hinaus führt er zur:

Der Muskel ist mit dem Korium verwachsen, was dazu führt, dass die Haut den Muskelbewegungen folgt. Die bei der Kontraktion des Muskels am lateralen Augenrand entstehenden Hautfalten werden auch als Krähenfüße bezeichnet.

6 Klinik

Fällt durch eine Fazialisparese der Lidschluss durch den Muskel aus, wird die physiologische Elevation des Bulbus sichtbar. Dies bezeichnet man als Bell-Phänomen. Außerdem kommt es zu einer Auswärtskippung des Unterlids (Ektropium), dem sog. Ectropium paralyticum.

Durch Klopfen auf den lateralen Epikanthus oder die Glabella kann der Lidschlussreflex ausgelöst werden, der eine Kontraktion des Musculus orbicularis oculi auslöst.

Fachgebiete: Kopf und Hals

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