Vom 13. bis 26. Juni steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
Bearbeiten

Vom 13. bis 26. Juni steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 13. bis 26. Juni 2022 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 27. Juni könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Musculus orbicularis oculi

von lateinisch: orbis - Kreis, Scheibe; oculus - Auge
Synonym: Augenringmuskel
Englisch: orbicularis oculi muscle

1 Definition

Der Musculus orbicularis oculi ist ein Muskel im Bereich der Orbitaöffnung (Aditus orbitalis), der kreisförmig das Auge umgibt und die Lidspalte einschließt. Er gehört zur mimischen Muskulatur.

2 Verlauf

Der Musculus orbicularis oculi besteht aus drei Teilen.

Klicken und ziehen, um das 3D-Modell auf der Seite zu verschieben.

3 Innervation

Der Musculus orbicularis oculi wird von den Rami temporales und Rami zygomatici des VII. Hirnnervs (Nervus facialis) innerviert.

4 Blutversorgung

Die Blutversorgung des Musculus orbicularis oculi erfolgt über den Ramus zygomaticoorbitalis der Arteria temporalis superficialis.

5 Funktion

Der Musculus orbicularis oculi sorgt am Auge für den Lidschluss. Darüber hinaus führt er zur:

Der Muskel ist mit dem Korium verwachsen, was dazu führt, dass die Haut den Muskelbewegungen folgt. Die bei der Kontraktion des Muskels am lateralen Augenrand entstehenden mimischen Hautfalten werden auch als Krähenfüße bezeichnet.

6 Klinik

Fällt durch eine Fazialisparese der Lidschluss durch den Muskel aus, wird die physiologische Elevation des Bulbus sichtbar. Dies bezeichnet man als Bell-Phänomen. Außerdem kommt es zu einer Auswärtskippung des Unterlids (Ektropium), dem sog. Ectropium paralyticum.

Durch Klopfen auf den lateralen Epikanthus oder die Glabella kann der Lidschlussreflex ausgelöst werden, der eine Kontraktion des Musculus orbicularis oculi auslöst.

In der ästhetischen Medizin lassen sich die sogenannten Krähenfüße, die durch den Musculus orbicularis oculi aufgeworfen werden, durch lokale Injektionen von Botulinumtoxin A glätten.

Fachgebiete: Kopf und Hals

Diese Seite wurde zuletzt am 10. September 2021 um 15:32 Uhr bearbeitet.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Letzte Autoren des Artikels:

27 Wertungen (4.07 ø)

89.211 Aufrufe

Copyright ©2022 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: