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Krähenfüße

1 Definition

Krähenfüße sind mimische Falten, die jeweils lateral des Auges auftreten. Sie werden primär durch die Augenringmuskeln (Musculi orbiculares oculi) aufgeworfen.

2 Vorkommen

Anfangs treten Krähenfüße nur bei Muskelanspannung auf, vor allem durch das häufig vorkommende reflektorische "Zusammenkneifen" der Augen bei Blendung, Lachen oder Fehlsichtigkeit. Nach zunehmendem Verlust der Elastizität der Haut verbleibt eine statische Komponente.

3 Therapie

Prophylaktisch können eine Sonnenbrille oder - bei bestehender Fehlsichtigkeit - eine Visuskorrektur wirken.

Dynamische Falten lassen sich durch Lähmung der verantwortlichen Muskelaktion mit Botulinumtoxin A glätten. Bei statischen Falten kann zusätzlich zu Botulinumtoxin A eine Behandlung mit Laser oder Biorevitalisierer versucht werden. Ein operatives Vorgehen ist nur selten indiziert (z.B. bei Dermatochalasis) zu erwägen.

4 Rechtsmedizin

In der Rechtsmedizin zählen Krähenfüße zu den Vitalitätszeichen bei Verbrennung. Durch reflektorisches Zusammenziehen der Gesichtsmuskulatur als Reaktion auf die Stichflamme bleibt der periorbitale Gesichtsbereich von Ruß ausgespart.

Diese Seite wurde zuletzt am 2. Dezember 2019 um 13:55 Uhr bearbeitet.

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