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Migräneprophylaxe

1 Definition

Die Migräneprophylaxe beschreibt medikamentöse und nicht-medikamentöse Maßnahmen, welche die Häufigkeit, Dauer und Intensität von Migräneattacken vermindern sollen.

2 Nicht-medikamentöse Migräneprophylaxe

Durch verschiedene nicht-medikamentöse Maßnahmen lässt sich die Anzahl der Migräneanfälle positiv beeinflussen, z.B. durch:

3 Medikamentöse Migräneprophylaxe

Die Indikation für eine medikamentöse Migräneprophylaxe ist gegeben, wenn ein besonders großer Leidensdruck beim Patienten besteht. Nach Leitlinien-Empfehlung sind objektive Kriterien:[1]

  • drei oder mehr Migräneattacken pro Monat
  • unzureichende Wirksamkeit der herkömmlichen Akuttherapie (Analgetika, Triptane)
  • Migräneattacken, die regelmäßig länger als 72 Stunden anhalten

Zur Migräneprophylaxe dienen u.a. folgende Wirkstoffe:

3.1 Betablocker

3.2 Calciumantagonisten

3.3 Antiepileptika

3.4 CGRP-Inhibitoren

Einen neuen Therapieansatz (2018) bieten monoklonale Antikörper, die sich gegen CGRP oder den CGRP-Rezeptor richten. Zu diesen so genannten CGRP-Inhibitoren zählen u.a.:

4 Weblinks

5 Quellen

  1. S1-Leitlinie Therapie der Migräne, Deutsche Gesellschaft für Neurologie, 2012

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