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CGRP-Inhibitor

Synonyme: Calcitonin-Gene-Related-Peptide-Antagonist, CGRP-Hemmer, CGRP-Antagonist
Englisch: CGRP receptor antagonists, CGRPR antagonists

1 Definition

CGRP-Inhibitoren sind Arzneistoffe, welche die Wirkung des Calcitonin Gene-Related Peptide (CGRP) hemmen.

2 Wirkmechanismus

Calcitonin Gene-Related Peptide, kurz CGRP, ist ein Neuropeptid aus 37 Aminosäuren. Es löst an Blutgefäßen eine starke Vasodilatation aus. Die CGRP-vermittelte Vasodilatation ist vermutlich ein wichtiger pathogenetischer Mechanismus bei der Entstehung der Migräne. Diese Erkenntnis basiert auf der Beobachtung, dass Patienten während einer Migräneattacke erhöhte CGRP-Spiegel aufweisen und CGRP-Injektionen bei Migränikern Kopfschmerzattacken auslösen können.

CGRP-Inhibitoren binden direkt an CGRP und neutralisieren das Peptid oder sie blockieren den CGRP-Rezeptor und verhindern so das Andocken von CGRP. Durch das Unterbinden der Vasodilatation wird ein Migräneanfall verhindert.

3 Substanzen

3.1 Monoklonale Antikörper

3.2 Small Molecules

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