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Larynxödem

Englisch: laryngeal edema, edema of larynx

1 Definition

Das Larynxödem ist eine Flüssigkeitsansammlung (Ödem) im Bereich des Kehlkopfs (Larynx).

ICD10-Code: J38.4

2 Einteilung

3 Pathologie

Das Larynxödem betrifft in erster Linie die Strukturen des Kehlkopfeingangs, also den Kehldeckel, den Bereich der Aryhöcker und die Plica aryepiglottica. Zusätzlich können subglottische Strukturen betroffen sein.

4 Ursachen

5 Symptome

6 Diagnose

Bei der Laryngoskopie findet man ein gelbliche bis rötliche, glasig-trübe, oft wulstige Schwellung des Kehlkopfeingangs bei glatter Schleimhaut. Der Kehldeckel kann aufgetrieben sein.

7 Therapie

Aufgrund der Erstickungsgefahr muss der Patient unter stationären Bedingungen überwacht werden. Die genaue Therapie richtet sich nach der auslösenden Ursache. Konservativ erfolgt die Gabe von Glukokortikoiden und ggf. Inhalationen mit Adrenalin.

Bei starker Atemnot wird mit Hilfe einer Koniotomie bzw. Tracheotomie interveniert, um die Atmung sicherzustellen.

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