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Laryngoskopie

von griechisch: larynx - Kehlkopf, skopein - sehen
Synonym: Kehlkopfspiegelung
Englisch: laryngoscopy

1 Definition

Die Laryngoskopie ist eine Untersuchungsmethode der HNO-Heilkunde. Sie dient der Untersuchung des Endolarynx.

2 Einteilung

Man unterscheidet die direkte und die indirekte Laryngoskopie.

2.1 Direkte Laryngoskopie

Bei dieser Form der Laryngoskopie wird der Endolarynx vom Untersucher direkt eingesehen. Die Untersuchung kann z.B. mittels Mikrolaryngoskopie (MLS) oder Stützautoskopie erfolgen. Bei der MLS wird der Endolarynx in überstreckter Kopflage direkt unter dem Mikroskop eingesehen. Bei der Untersuchung ist der Patient narkotisiert. Auf diese Weise sind Eingriffe an den Stimmbändern möglich, zum Beispiel:

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Laryngoskop

2.2 Indirekte Laryngoskopie

Unter der indirekten Laryngoskopie versteht man die Untersuchung des Endolarynx mit dem Kehlkopfspiegel. Der Endolarynx wird vom Arzt nicht direkt betrachtet, sondern die Reflexion der anatomischen Strukturen auf dem in den Pharynx eingeführten Spiegel. Dabei kommt es zu einer Bildumkehr.

Auch die Kehlkopfuntersuchung mit flexiblen oder starren Endoskopen (Lupenlaryngoskop) wird als indirekte Laryngoskopie eingeordnet.

Diese Seite wurde zuletzt am 25. Mai 2020 um 19:34 Uhr bearbeitet.

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