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Immunelektrophorese

Englisch: immuno-electrophoresis

1 Definition

Die Immunelektrophorese ist ein labormedizinisches Verfahren zum qualitativen Nachweis monoklonaler Antikörper (dem sog. M-Gradienten). Es kombiniert die Serumelektrophorese mit der Immundiffusion und wir vor allem zur Analyse von Plasmaproteinen eingesetzt.

2 Indikation

Eine Immunelektrophorese findet insbesondere bei Verdacht auf eine monoklonale Gammopathie Anwendung.

Weitere Indikationen sind die Differentialdiagnostik von:

3 Prinzip

Das Patientenserum wird zusammen mit einem Kontrollserum auf ein Agarosegel aufgebracht (Agarose-Gelelektrophorese). Alternativ kann auch eine Zelluloseacetatfolie verwendet werden. Die beiden Seren werden durch Elektrophorese aufgetrennt. Anschließend werden zwischen den beiden Trennlinien Antiseren aufgebracht. Sie diffundieren in das Agarosegel und reagieren dort mit den Antikörpern im Patientenserum, was zur Bildung auswertbarer Präzipitationslinien führt.

4 Hinweise

5 Literatur

  • Laborlexikon.de; abgerufen am 29.03.2021

Diese Seite wurde zuletzt am 29. März 2021 um 10:44 Uhr bearbeitet.

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