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Hyperproteinämie

1 Definition

Unter einer Hyperproteinämie versteht man einen erhöhten Gehalt von Proteinen im Blutplasma.

2 Diagnostik

Der Proteingehalt des Blutplasmas kann photometrisch mithilfe der Lowry- oder Biuret-Methode bestimmt werden. Der obere Referenzwert des Proteingehalts beträgt beim Erwachsenen etwa 8,1 g/dl bzw. 81 g/l.

3 Ursachen

Die Ursachen einer absoluten Hyperproteinämie sind vielfältig. Beispiele für solche Ursachen sind Tumorerkrankungen (z.B. Multiples Myelom), chronische Entzündungen, Pilzerkrankungen oder Leberzirrhose. Oft ist bei diesen Erkrankungen jedoch nur die Verteilung der einzelnen Proteinklassen verändert, nicht die Gesamtmenge der Proteine. Sie lässt sich durch die Serumelektrophorese bestimmen.

Eine sogenannte relative Hyperproteinämie bzw. Pseudohyperproteinämie bezeichnet eine Erhöhung der Proteinkonzentration im Blutplasma durch Dehydratation. Die Laborparameter sowie die Symptomatik verbessern sich in der Regel durch eine ausreichende Hydrierung.

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Diese Seite wurde zuletzt am 4. Dezember 2020 um 12:19 Uhr bearbeitet.

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