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Hydrierung

Synonym: Hydrogenierung

1 Definition

Als Hydrierung bezeichnet man die Anlagerung von Wasserstoff an Doppel- oder Dreifachbindungen sogenannter "ungesättigter" Moleküle, die dadurch abgesättigt werden. Die umgekehrte Reaktion heißt Dehydrierung.

In der medizinischen Umgangssprache wird der Begriff auch im Sinne von "Wasserzufuhr" verwendet, z.B. bei Patienten mit Flüssigkeitsmangel.

2 Hintergrund

Hydrierungen werden industriell bei der katalytischen Hydrierung von Fettsäuren zur "Fetthärtung" verwendet. In der Biochemie kommen sie ebenfalls vor, z.B. bei der Hydrierung von Folsäure zu Dihydrofolsäure (DHF) und DHF zu Tetrahydrofolsäure (THF) durch die Dihydrofolatreduktase. Auch im Rahmen der Cholesterinbiosynthese treten Hydrierungen auf.

Fachgebiete: Biochemie

Diese Seite wurde zuletzt am 13. Januar 2021 um 10:39 Uhr bearbeitet.

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