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Hefedermatitis (Pferd)

1 Definition

Als Hefedermatitis bezeichnet man eine durch Hefepilze hervorgerufene Hauterkrankung beim Pferd.

2 Ätiopathogenese

Hefedermatitiden sind eine selten vorkommende Erkrankung beim Pferd. Sie werden durch Candida spp. oder Malassezia spp. hervorgerufen.

Candida-Infektionen werden in der Regel durch eine länger andauernde Antibiotikatherapie - und damit eine Störung der normalen bakteriellen Flora - ausgelöst. Malassezien-Infektionen entstehen auf dem Boden erhöhter Hautfeuchtigkeit sowie durch Störungen der Talgproduktion oder eine Immunsuppression (z.B. durch chronische Glukokortikoidgaben).

3 Symptome

Je nach auslösender Pilzart treten verschiedene Symptome auf, unter anderem:

4 Diagnostik

Anhand der Gewinnung eines Abklatschpräparates an den betroffenen Hautstellen mit anschließender mikroskopischer Analyse kann eine eindeutige Diagnose gestellt werden.

5 Differentialdiagnosen

Es müssen verschiedene Differentialdiagnosen in Betracht gezogen werden:

6 Therapie

Kurativ wirken die lokale Anwendung eines Chlorhexidin- oder Miconazol-haltigem Shampoos oder einer Clotrimazol-Salbe.

7 Prognose

Die Prognose für Hefedermatitiden ist in der Regel gut.

8 Literatur

  • Brehm W, Gehlen H, Ohnesorge B et al., Hrsg. Handbuch Pferdepraxis. 4., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Enke Verlag; 2016.

Diese Seite wurde zuletzt am 10. Juni 2020 um 17:58 Uhr bearbeitet.

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