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Fetofetales Transfusionssyndrom

(Weitergeleitet von FFTS)

Akronym: FFTS
Synonym: Zwillings-Syndrom
Englisch: twin-to-twin transfusion (TTTS)

1 Definition

Das fetofetale Transfusionssyndrom, kurz FFTS, ist eine seltene Komplikation monochorialer Zwillingsschwangerschaften. Durch atypische arterielle, venöse oder arteriovenöse Anastomosen innerhalb der Plazenta kommt es zu einem Perfusionsungleichgewicht zwischen den beiden Zwillingen.

2 Ätiopathogenese

Die beiden kindlichen Blutkreisläufe sind auch in physiologischem Zustand über Gefäßanastomosen miteinander verbunden. Atypische Anastomosierungen innerhalb der Plazenta sowie Blutdruckdifferenzen können jedoch dazu führen, dass das Blut des einen Kindes (Donor) in den Blutkreislauf des anderen Kindes (Akzeptor) geleitet wird. Folgen für den Donor sind dabei Anämie, Dehydratation, Wachstumsretardierung und Oligohydramnion, für den Akzeptor Hydramnion, Ödeme und Plethora. Der Akzeptor ist im Vergleich zum Donor meist deutlich größer.

3 Komplikationen

4 Diagnostik

5 Therapie

Diese Seite wurde zuletzt am 2. Februar 2017 um 16:15 Uhr bearbeitet.

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