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Dihydropyrimidin-Dehydrogenase-Defizienz

Dr. rer. nat. Fabienne Reh
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DocCheck Team
Dr. rer. nat. Janica Nolte
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Dr. Frank Antwerpes
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Arzt | Ärztin
Marieke Brockherde
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Adrian Ewald Dernbach, Dr. rer. nat. Fabienne Reh + 3

Synonyme: DPD-Defizienz, Dihydropyrimidin-Dehydrogenase-Mangel, DPD-Mangel, hereditäre Thymin-Uracilurie, familiäre Pyrimidinämie (obsolet)
Englisch: dihydropyrimidine dehydrogenase deficiency

Definition

Die Dihydropyrimidin-Dehydrogenase-Defizienz, kurz DPD-Defizienz, ist eine angeborene oder erworbene Störung des Pyrimidinstoffwechsels, die durch eine verminderte oder fehlende Aktivität des Enzyms Dihydropyrimidin-Dehydrogenase (DPD) gekennzeichnet ist. Klinisch relevant ist die Erkrankung insbesondere im Zusammenhang mit einer ausgeprägten Toxizität von Fluoropyrimidinen wie 5-Fluoruracil (5-FU), Capecitabin und Tegafur.

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