Poikilodermie
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1. Definition
Als Poikilodermie bezeichnet man eine dermatologische Symptomkonstellation, die sich auszeichnet durch:
2. Ätiologie
Eine Poikilodermie ist typisch bei chronischer UV-Exposition der Haut sowie als Spätfolge einer Radiatio (chronische Röntgendermatitis). Des Weiteren kann sie im Rahmen von angeborenen sowie anderen erworbenen Hauterkrankungen auftreten.
2.1. Kongenitale Poikilodermie
Ursachen einer primären (angeborenen) Poikilodermie sind:
- Rothmund-Thomson-Syndrom
- Kindler-Syndrom
- Dyskeratosis congenita
- hereditare akrokeratotische Poikilodermie
- hereditare sklerosierende Poikilodermie
- Poikilodermie mit Neutropenie
- Fanconi-Anämie
- fokale dermale Hypoplasie
- Hutchinson-Gilford-Syndrom
- Progeria adultorum (Werner-Syndrom)
- Hartnup-Syndrom
- familiäre poikilodermatische Amyloidose
- Bloch-Sulzberger-Syndrom
2.2. Erworbene Poikilodermie
Bei folgenden erworbenen Erkrankungen kann es zu einer Poikilodermie kommen:
Fachgebiete:
Dermatologie