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Xerophthalmie

von griechisch: xeros - trocken; ophthalmos - Auge
Synonym: trockenes Auge
Englisch: xerophthalmia

1 Definition

Als Xerophthalmie bezeichnet man die Austrocknung von Kornea und Konjunktiva.

2 Ursachen

Eine Xerophthalmie kann u.a. folgende Ursachen haben:

3 Klinik

Die initialen Beschwerden der Xerophthalmie äußern sich in

  • quälendem Brennen und
  • Fremdkörpergefühl.

Ferner können so genannte Bitot-Flecken auftreten. Aufgrund der unzureichenden Versorgung, sowie des fehlenden antibakteriellen Schutzes durch die Tränenflüssigkeit treten in fortgeschrittenen Verlaufsformen Entzündungen (Konjunktivitis, Keratitis) auf.

Folgekomplikationen sind Hornhautulzerationen (Ulcus corneae), die unbehandelt in eine Einschmelzung der Kornea (Keratomalazie) mit Einschränkung oder Verlust des Sehvermögens münden können.

4 Diagnostik

Die Diagnostik erfolgt anhand des Beschwerdebildes und des Sichtbefundes. Zur Diagnostik einer Sekretionsstörung ist der Schirmer-Test indiziert.

5 Therapie

Die Behandlung der Xerophthalmie erfolgt in Abhängigkeit der jeweiligen Ursache durch

Entzündungen sind umgehend durch hochdosierte Antibiotikagabe zu behandeln, da die entzündungsbedingten Spätkomplikationen irreversibel sind.

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Fachgebiete: Augenheilkunde

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