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Wobble-Hypothese

(Weitergeleitet von Wobble-Theorie)

von englisch: to wobble - wackeln

1 Definition

Die Wobble-Hypothese ist eine Erklärung für die Tatsache, dass es statt erwartbarer 61 nur 41 verschiedene tRNA-Varianten gibt.

2 Hintergrund

Bei der ribosomalen Proteinbiosynthese sind zwischen dem Nukleotid im Anticodon an der 1. Position und dem Nukleotid im Codon an der 3. Position nicht nur übliche Basenpaarungen möglich, weil die beiden anderen Basen des Tripletts aus ihrer Position "herauswackeln".

Guanosin in der 1. Anticodon-Position kann sowohl mit Uracil als auch mit Cytosin in der 3. Codon-Position eine Basenpaarung eingehen. Uracil in der 1. Anticodon-Position kann sowohl mit Adenin als auch mit Guanin in der 3. Codon-Position eine Basenpaarung eingehen. Ausnahme ist hierbei Cytosin in der 1. Anticodon-Position - es kann nur mit Guanin in der 3. Codon-Position eine Basenpaarung eingehen.

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Fachgebiete: Biochemie

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