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Codon

Englisch: codon

1 Definition

Der Begriff Codon spielt in der Molekularbiologie eine bedeutende Rolle. Das Codon beschreibt generell zunächste eine Abfolge von drei aufeinanderfolgenden Nukleotidbasen (A, U, G, C, T) in einer Nukleinsäure, welche zusammen für eine Aminosäure kodieren.

2 Vorkommen

Diese Nukleinsäuren sind die DNA, das Erbmaterial, und die mRNA, der Informationsüberträgerstoff. Die Codons der DNA und mRNA können die Basen Adenin (A), Guanin (G) oder Cytosin (C) beinhalten. In der DNA findet man noch Thymin (T) vor, an dessen Stelle in der mRNA Uracil verwendet wird. Der Informationsgehalt des Codons basiert auf dem genetischen Code (Codesonne).

Die tRNA, Übersetzer der m-RNA-Codons in Aminosäuren, weisen ebefalls ein Codon auf, das dem Codon in der mRNA komplementär ist.

3 Verschlüsselungsprinzip

Das Prinzip des genetischen Codes liegt in der Verschlüsselung durch drei aufeinander folgende Nukleotide. Diese drei Basen bilden eine Verschlüsselungseinheit für eine Aminosäure und werden als Codon oder Triplett bezeichnet.

Dieser Kodierungsvorgang weist einige bedeutsame Eigenschaften auf:

  • Universell
  • Degeneriert
  • Redundant
  • Eindeutig
  • Nicht überlappend

Entscheidende Rolle spielen die Codons bei den Teilen der Proteinbiosynthese, der Transkription und Translation, aber auch bei der Genregulation.

4 Codon-Arten

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