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Transthorakale Echokardiographie

Synonym: TTE
Englisch: transthoracal echocardiography

1 Definition

Die transthorakale Echokardiographie, kurz TTE, ist die Variante der Echokardiographie, bei welcher der Schallkopf außen auf den Brustkorb (Thorax) aufgesetzt wird und die Schallwellen die Thoraxwand passieren. Sie ist die am häufigsten eingesetzte, "normale" Form der Echokardiographie.

Die echokardiographische Untersuchung des Herzens von innen über die Speiseröhre (Ösophagus) bezeichnet man entsprechend als transösophageale Echokardiographie.

2 Besonderheiten

Die Reflexion der Schallwellen durch die Bestandteile der Thoraxwand (z.B. der Rippen) kann zu so genannten Artefakten führen.

3 Lagerung

Um günstige Bedingungen für die TTE zu schaffen, werden folgende Lagerungsbedingungen empfohlen:

Die subkostale und suprasternale Anlotung werden in Rückenlage durchgeführt.

4 Anlotungen

Durch verschiedene Schallkopfpositionen kann der Untersucher unterschiedliche Schnittebenen durch das Herz darstellen. Diese bezeichnet man auch als Anlotungen. Man unterscheidet parasternale, apikale, subkostale und suprasternale Anlotungen, Typische Anlotungen sind:

5 Messwerte

Im Rahmen der TEE werden vor allem die Dimensionen des linken Ventrikels vermessen und u.a. folgende Parameter bestimmt:

Darüber hinaus werden die linksventrikuläre Ejektionsfraktion (LVEF) und die auf die Körperoberfläche bezogenen Volumenindizes erhoben:

6 HowTo-Video

Diese Seite wurde zuletzt am 13. Juni 2022 um 16:17 Uhr bearbeitet.

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