Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Transkranielle Sonografie

Synonyme: TCS, Transkranielle Sonographie

1 Definition

Die transkranielle Sonografie, kurz TCS, ist ein bildgebendes Verfahren, das mit Hilfe von Ultraschall ZNS-Strukturen innerhalb der Schädelhöhle darstellt.

2 Hintergrund

Mit Hilfe von Schallwellen kann man entweder ZNS-Strukturen visualisieren oder die Durchblutungssituation der Hirngefäße überprüfen. Letzteres ist Aufgabe der transkraniellen Dopplersonografie. Im Weiteren wird nur die zweidimensionale Darstellung von Hirnstrukturen besprochen.

3 Anatomie

Im Gegensatz zu anderen Körperregionen (z.B. Abdomen) stellt der Schädel normalerweise eine Barriere für Schallwellen dar, da sie vom Schädelknochen reflektiert (Kompakta) und gestreut (Spongiosa) werden und sich daher diagnostisch nur schwer verwerten lassen. An einigen Stellen ist der Schädel jedoch dünnwandiger, so dass sich mit höheren Schallenergien die Knochenbarriere überwinden lässt. Diese Stellen bezeichnet man als Schallfenster. Dazu zählen:

4 Technik

Für die Darstellung der mittelliniennahen Strukturen (Hirnstamm, Substantia nigra) wird das temporale Schallfenster gewählt. Die Abbildungsqualität hängt von den Knochenverhältnissen in diesem Bereich ab. Für die Untersuchung werden standardisierte Schnittebenen verwendet, die sich an den Hirnstrukturen orientieren.

5 Indikationen

Fachgebiete: Radiologie

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

2 Wertungen (2.5 ø)

7.269 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
Copyright ©2018 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: