Vom 12. bis 28. Juni steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
Bearbeiten

Zur Zeit steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren, Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 12. bis 27. Juni 2021 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 28. Juni könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben. Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt! Bis bald Euer Flexikon-Team

Supinatortunnelsyndrom

(Weitergeleitet von Supinatorlogensyndrom)

Synonyme: Supinatortunnel-Syndrom, Supinatorsyndrom, Interosseus-posterior-Syndrom, untere Radialislähmung, Supinatorlogensyndrom, Frohse-Syndrom
Englisch: supinator syndrome, posterior interosseus syndrome (PIN)

1 Definition

Das Supinatortunnelsyndrom ist ein relativ seltenes Engpasssyndrom des Nervus interosseus posterior, eines motorischen Asts des Nervus radialis. Es entsteht in der Supinatorloge des Unterarms.

2 Ursachen

Als Ursache des Supinatortunnelsyndrom kommen Traumen und raumfordernde Prozesse in Betracht, die zu einer Einengung der Supinatorloge und damit zu einer Druckschädigung des Nervus interosseus posterior führen, z.B.:

3 Symptome

Da die Schädigung nur den tiefen motorischen Ast des Nervus radialis, den Ramus profundus nervi radialis bzw. seinen Endast, den Nervus interosseus posterior, betrifft, kommt es zu keinen Sensibilitätsausfällen. Der Musculus extensor carpi radialis ist ebenfalls intakt. Typische Symptome sind:

Relativ charakteristisch ist das Zurückfallen des 3ten und 4ten Fingers bei der Extension der Finger, während der Zeigefinger und der kleine Finger regulär gestreckt werden (partielle Fallhand).

4 Diagnostik

Bei der Untersuchung der Nervenleitgeschwindigkeit (NLG) fällt eine Amplitudenreduktion bei Muskelantwort des Musculus extensor digitorum auf. Eine Magnetresonanztomographie (MRT) dient dem Ausschluss von Raumforderungen.

5 Therapie

Zunächst kann eine konservative Therapie versucht werden. Diese beinhaltet die Gabe von Analgetika, eine Schonung sowie die Verordnung von Physiotherapie. Versagt diese, ist eine operative Dekompression und Neurolyse notwendig.

Diese Seite wurde zuletzt am 6. November 2020 um 19:05 Uhr bearbeitet.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Letzte Autoren des Artikels:

19 Wertungen (3.42 ø)

88.343 Aufrufe

Copyright ©2021 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: