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Postresorptionsphase

Synonym: Nüchternzustand
Englisch: postabsorptive state

1 Definition

Die Postresorptionsphase ist der Zeitraum, in welcher keine Nahrungszufuhr erfolgt und die Nährstoffe vollständig aus dem Gastrointestinaltrakt resorbiert sind. Sie folgt auf die Resorptionsphase.

2 Physiologie

Nach Beendigung der Resorptionsphase verstoffwechseln die Körperzellen weiter Glukose, bis ein Glukosespiegel von etwa 80 mg/dl erreicht ist. Mit diesem Schwellenwert setzt in den Hepatozyten der Leber die Glykogenolyse ein. Das Entleeren der Glykogenspeicher ist abhängig von der körperlichen Aktivität und dauert im Normalfall etwa 4-12 Stunden. Wenn die Glykogenspeicher entleert sind, sinkt die Glukosekonzentraion im Blut weiter ab. Ab einer Glukosekonzentration von ca. 70 mg/dl beginnt die Leber mit der Gluconeogenese, für die Glycerin, Laktat und Aminosäuren aus dem Blut aufgenommen werden. Setzt die Nahrungszufuhr länger aus, startet die Ketogenese: Aus den Fettsäuren werden Ketonkörper gebildet, die einer Hungerphase der wichtigste Energielieferant sind. Dauert die Hungerphase länger an, nutzt auch das Gehirn in stärkerem Umfang Ketonkörper.

Fachgebiete: Ernährungsmedizin

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