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Palliative Sedierung

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Synonym: terminale Sedierung
Englisch: palliative sedation, continuous deep sedation

1 Definition

Als palliative Sedierung wird eine Form der Sedierung bei schwer kranken Personen in der letzten Lebensphase bezeichnet. Sie wird eingesetzt zur Linderung von starken Beschwerden (z.B. Schmerzen oder Dyspnoe), die durch andere Maßnahmen nicht beherrschbar sind. Weiterhin kommt sie bei akuten, sehr schweren Symptomen (z.B. unkontrollierten Krampfanfällen) zum Einsatz.

2 Hintergrund

Eine palliative Sedierung kommt in belastenden Situationen zum Einsatz, die sich anders nicht auflösen lassen. Sie stellt keine Form des ärztlich assistierten Suizids dar, da sie die Symptomkontrolle und nicht die Verkürzung bzw. Beendigung des Lebens zum Ziel hat.

Eine palliative Sedierung wird erreicht, indem die Opiatdosis so lange erhöht wird, bis der Patient bewusstlos wird; anschließend erhält er eine Dauerinfusion. Ebenfalls häufig verwendet wird Midazolam (1–5 mg i.v. alle 5–15 Minuten). Anschließend wird eine subkutane Infusion oder eine Dauerinfusion mit 1 mg/h angelegt. Bei stationärer Behandlung kann auch eine Dauerinfusion mit Propofol 5 μg/kgKG/min erwogen werden. Selten werden Levomepromazin oder Phenobarbital verwendet.

Hinweis: Diese Dosierungsangaben können Fehler enthalten. Ausschlaggebend ist die Dosierungsempfehlung in der Herstellerinformation.

Diese Seite wurde zuletzt am 2. März 2021 um 22:36 Uhr bearbeitet.

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