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Nasopalatinuszyste

Synonyme: Nasopalatinale Zyste, Nasopalatinalzyste, Ductus-nasopalatinus-Zyste, Inzisivuskanal-Zyste, Ductuszyste
Englisch: incisive canal cyst, nasopalatine duct cyst, NPDC

1 Definition

Bei der Nasopalatinuszyste handelt es sich um die häufigste nicht-odontogene Zyste im Mund-, Kiefer-, Gesichtsbereich. Sie entsteht durch verbliebene Epithelreste des Ductus nasopalatinus und ist somit in der Medianebene lokalisiert.

2 Epidemiologie

Nasopalatinuszysten treten vermehrt bei Patienten zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr auf.

3 Pathogenese

Die Zyste entsteht aus proliferierenden Resten des embryonalen Ductus nasopalatinus.

4 Klinik

Die Nasopalatinuszyste liegt median zwischen oder über den Wurzeln der mittleren Schneidezähne (Inzisivi) des Oberkiefers und äußert sich klinisch als schmerzlose palatinale Schwellung.

5 Diagnostik

Nasopalatinuszysten werden häufig zufällig im Röntgenbild oder im Nasennebenhöhlen-CT als solitäre, gut abgrenzbare, runde Aufhellung entdeckt. In der Magnetresonanztomographie fällt eine homogene, hohe Signalintensität sowohl in T1- als auch in T2-Wichtung auf. Für eine eindeutige Diagnose ist häufig eine histopathologische Untersuchung notwendig.

6 Differenzialdiagnosen

7 Therapie

Zur Behandlung werden durch Enukleation über einen palatinalen oder seltener bukkalen Zugang behandelt.

Fachgebiete: Zahnmedizin

Diese Seite wurde zuletzt am 10. Juli 2021 um 16:13 Uhr bearbeitet.

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